Systemisches Management

"Systemisches Management - Umfassende & nachhaltige Veränderungen"

Die Welt verändert sich permanent, die Bedürfnisse aller Beteiligten steigen und die Ansprüche an das Management steigen expotential.

Ein kontinuierlicher Veränderungsprozess ist die Folge und sollte professionell entwickelt werden, um alle Beteiligten zu unterstützen und zu begleiten. Aus meiner Erfahrung sollte dieser Prozess aktiv initiiert und gestaltet werden, um die Managementarbeit der Unternehmer und Führungskräfte zu unterstützen.

Der Manager muss sich ja hauptsächlich auf die operative Ebene des Unternehmens begeben und sicherlich manch unpopuläre Entscheidung umsetzen. Wie gelingt das mit einer guten Strategie- und Kommunikationskultur?

  1. Identifikations- bzw. persönliche Evaluierungsgespräche mit Führungskräften oder Schlüsselpersonen. Ziel ist es, die Kommunikationskultur und Informationsstruktur zu erfassen, verdeckte, schwellende oder offene Konflikte zu identifizieren.
  2. Problemfelderfassung innerhalb des Systems z.B. Betriebsrat versus Geschäftsführung/Inhaber, Abteilungen untereinander und miteinander, historische Problemfelder, Demotivation von Mitarbeitern, Kommunikationsthemen und Konflikte usw.
  3. Identifikation und Maßnahmenfestlegung mit dem aktiven Interimsmanager sowie der Unternehmensleitung.

Systemisches und vernetztes Denken und Handeln!

Systemisches Denken ist eine persönliche Haltung der Menschen, die sich um einen angemessenen Umgang mit der Komplexität menschlichen Miteinanders und der Umwelt bemüht. Wer in Unterschieden und gleichzeitig in Zusammenhängen denkt, denkt systemisch.

Gelungene systemische Interventionen sind lebensweltbezogen, ressourcenorientiert und werden als besonders anregend zur Entwicklung von Lösungen und Visionen erlebt.



Auf einer konkreteren Ebene im Berufsleben meint systemisches Denken, nicht nur kurzfristig und im engeren Umfeld zu denken, sondern alle langfristigen Konsequenzen und alle Auswirkungen auf andere beteiligte Personen(kreise), die Umwelt sowie das Privatleben zu berücksichtigen. 


Als eigene Kompetenz kann auch die Fähigkeit zu systemischem Denken auf drei Ebenen betrachtet werden: der mentalen Ebene, der Ebene der Modelle und der Ebene der Methoden.

Auf der mentalen Ebene geht es um Vorstellungen wie z.B. Teams, Abteilungen, Unternehmen und den Markt an sich als System (Umwelt) zu verstehen. Auch der Glaube/das Wissen um die Macht kleinster Veränderungen zählt dazu, ebenso wie die Einstellung, dass auch kleine Änderungen in einem System dieses System verändern. Beide mentalen Aspekte unterstützen die Motivation, die Initiative für etwas zu ergreifen, selbst zu handeln und bei gewünschten Veränderungen bei sich selbst zu beginnen.



Auf der Ebene der Modelle und Konzepte geht es um Wissen über negative und positive Rückkopplung, kritische Systemvariablen und Indikatorvariablen, die Eigendynamik von Systemen, die menschliche Tendenz zur Übersteuerung, die Interdependenz von Variablen und Zielen sowie die Zirkularität von Kommunikation und Beziehungen.

Auf der Ebene der Methoden gibt es zum Beispiel den Konstruktivismus, NLP, systemisches Coaching.

 

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