HRV Risiko Management

HerzRatenVariabilität - Die objekte Messmethode zum Ausfallsrisiko Ihrer Top Performer!

Die Bestimmung der HerzratenVariabilität hat sich während der letzten 20 Jahre im klinischen Einsatz (z. B. bei der Risikobestimmung des plötzlichen Herztodes oder der Diagnose diabetischer, neuropathischer Prozesse) als zuverlässiges, nicht invasives diagnostisches Verfahren fest etabliert. Auch in den Sportwissenschaften, vor allem im Ausdauersport, nutzt man die Parameter der HerzratenVariabilität zur optimalen Trainingssteuerung von Belastungs- und Erholungsphasen.

Mit Hinblick auf Anwendungsmöglichkeiten bei psychologischen Fragestellungen ist völlig klar, dass die Parameter der HerzratenVariabilität bzw. deren Erhebungsmethoden geeignet sind, neben physischen Belastungen auch psychische bzw. mentale Belastung und Entspannung äußerst zuverlässig zu messen.

Die HerzratenVariabilität (HRV) ist eine Messgröße der neurovegetativen Aktivität und autonomen Funktion des Herzens und beschreibt dessen Fähigkeit, den zeitlichen Ab- stand von Herzschlag zu Herzschlag belastungsabhängig laufend zu verändern, um sich wechselnden Anforderungen schnell anzupassen. Die HRV ist somit eine Kenngröße für die Anpassungsfähigkeit des menschlichen Organismus an innere und äußere Belastungsfaktoren (Hottenrott, 2002).

Die HRV ist somit ein „Globalindikator für Schwingungsfähigkeit (Resonanzfähigkeit) und Adaptivität bio-psycho-sozialer Funktionskreise im Austausch zwischen Organismus und Umwelt“ (Mück-Weymann, 2002). Die HRV ist ein sehr individueller Wert und hängt u. a. vom Geschlecht, Alter, Trainingszustand und Aktivität des betreffenden Individuums ab.

Regelmäßigkeit bzw. eine geringe Variabilität des Herzschlags („Pulsstarre“) sind dagegen immer ein Anzeichen von intensiver Belastung des Herz-Kreislaufsystems z. B. durch körperliche Anstrengung, aber auch durch Krankheit.

Chronischer Stress ist verantwortlich für 60% aller Arztbesuche. Das ist nur verständlich, betrachtet man die körperlichen Folgen die Stress nach sich zieht: Herzrasen, Atemnot, Schwindelgefühle, Schlafstörungen, Kreislaufstörungen, Innere Unruhe, Erschöpfung oder Depressionen. Darüber hinaus schwächt längerfristiger Stress das Immunsystem und die Zellen verändern sich so, als ob der Körper an einer Entzündung litte. Ein Burnout-Syndrom ist häufig die Folge.

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